Technische Daten

Hersteller: Triumph Motor Co. (British Leyland Ltd.), England

Typen/Baujahr STAG MK 1: 1970-1971, MK 2: 1973-1975
letztes Modell 1975-1978

Produzierte Stückzahl:  25.939 Fahrzeuge, davon 8.120 Stück exportiert

Designer:  Giovanni Michelotti, Italien

Motor: 8 Zylinder, 90°V,
Hubraum: 2997 ccm,
146 PS/107 kW bei 5500 UpM,
Bohrung x Hub = 86,0 x 64,5 mm,
2 obenliegende Nockenwellen,
Verdichtung 9,25:1,
2 Stromberg-Vergaser Modell 175 CD/CDS(E),
Stahl-Motorblock mit Aluminium-Zylinderköpfen
Max. Drehmoment  235 Nm bei 3500 UpM

Getriebe: Serie 3-Gang Automatik oder
4-Gang Handschaltung mit elektrischem Overdrive (Laycock A oder J-Typ)

Fahrwerk: Einzelradaufhängungen vorn: McPherson Federbeine,
hinten: Hilfsrahmen mit Aluminium- Schräglenkern, Schraubenfedern,
Reifen: 185 HR 14, Stahl u. Alufelgen 
Bremsen: vorn Scheibenbremsen, hinten Trommelbremsen

Abmessungen: L=4420 mm, B=1610 mm, H=1260 mm Radstand 2540 mm
Gewicht 1265 kg

Fahrleistungen

Beschleunigung: 0 – 100 km/h: 9,5 sec
Höchstgeschwindigkeit: 195 km/h
Wendekreis: 10,2 m
Verbrauch: 10,5 bis 11,5 l/100 km, (98 Oktan Super Plus)

Ersatzteilsituation noch fast 100% verfügbar

Willkommen

Hervorgehoben

im Triumph Stag Club Deutschland.


„Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert!“
„Nie war er so wertvoll, wie heute!“

Sie haben einen (Stag), oder Sie denken darüber nach, sich einen anzuschaffen? Dann sind Sie hier richtig! Selten wurde so negativ über ein Auto berichtet, wie über den Stag. Wir können Ihnen versichern: „Das ist Schnee von gestern!“ Das können wir sagen, weil wir es wissen!

*1970 TRIUMPH STAG

1965 begann die Geschichte des Stags, zu Deutsch Hirsch. Giovanni Michelotti entwarf das viersitzigen Cabrio in eigener Regie auf der Bodengruppe einer Triumph- Zweiliter-Limousine. Eigentlich war dieser Prototyp nur zur Präsentation für den Turiner Autosalon gedacht, doch Triumph-Chefingenieur Harry Webster sicherte sich die Rechte, worauf der “Stag” auf Achse nach England gefahren wurde. Das Triumph-Management erkannte das Potential des Wagens und so gelang der Stag zur Serienreife. Öffentlich wurde der Triumph Stag im Juni 1970 gezeigt.  Wichtige Änderungen prägten  den Stag, wie z.B. die Überrollbügelkonstruktion, die ihn zu einem der sichersten Cabrios seiner Zeit machten. Allerdings war  der Hauptgrund für das Anbringen des Überrollbügels die ungenügende Verwindungssteifigkeit der selbsttragenden Karosserie. Hinzu kam der “anfangs” leider anfällige werkseigene V8 Motor, der “nur” im Stag seinen Platz fand. Er schadete in den ersten Jahren erheblich dem Image. Heute gilt der Triumph V8 als standfest und langlebig. Seine Leistung ist noch heute beeindruckend und sein unverkennbarer “Sound” ist ein Genuß!

Exklusivität hat seinen Preis

Für rund 23.000 DM konnte man Anfang der siebziger Jahren den Stag erwerben. Dafür war er nahezu vollständig, selbst für heutige Verhältnisse, ausgestattet. Längst ist der Stag wertbeständig, mit steigernder Tendenz.